Workshops

1. Annäherung

simple,sample,sexy — ritsch-ratsch 3mal gezogen, sponn er stroh zu gold:  Für jeden gegenstand beansprucht der fortschrittliche konsument  eine ästhetische gültigkeit. Und der markt richtet sich nach diesen ansprüchen:  nach zeitgeist ,nach innovation, --- und nach der technologie,  die all das ermöglicht innovationen ?  weil der markt danach verlangt  weil die marketingstrategie es so will ? weil sich sortiment und design immer drehen und neu ausrichten müssen ?  oder laden wir durch produktinnovation  den konsumenten nur ein, zu konsumieren oder den verbraucher zu verbrauchen ?   die wahrheit liegt bekanntlich in der mitte: neue nutzer in prozent: weil neu, weil stylish, weil es ein „jeder“ hat und somit jeder „haben“ will -weil komfortabler oder praktischer als das alte ???   ab da wird’s richtig spannend. denn die frage lautet: was hab ich schon—was brauch ich noch ? --- und nun ist der konsument der gestalterische konsulent,  das heisst:  jeder betroffene wird zum designer,  jeder designer wird zum konsumenten und die nutzer sind die fertigungstechniker.  So einfach ist das aber nicht, oder etwa doch ?  ich kenne peer-coucelling durch meine arbeit mit beeinträchtigten. betroffene beraten betroffene. ein vorgang, der ein harmonisches zusammenleben sichert. Und diese harmonisierung , design-concepts für die begegnung von innovation und verbraucher, das ist der punkt wo einem ganz warm wird, ums herz. ---  let´s go  

2. Auftrag

der erste auftrag geht an uns selbst:  inventur von vorhandenem. Was haben wir ? eine idee, einen plan, die selbe umzusetzen, die zuversicht auf erfolg usw.   Jetzt das gebrauchte:  wir brauchen räumlichkeiten, die so gestaltet sind, dass sich kreativität entfalten kann,  material und ein technisches grundgerüst zur entwurfumsetzung,….  und rasch noch ein brainstorming zum ventilieren der gedanken.   

Es ist wichtg, dass die bedürfnisse und anliegen aller, am designthing-prozess beteiligten  ernst genommen werden. So wird es möglich, dass jeder bei der sache ist, und mit spass  obendrein.  die möglichkeit, fehler zu begehen ist kein dilemma. Das wesentliche daran: das freilegen von versteckten fähigkeiten und die  herausforderung, sich , mit neue materialien auseinander zu setzen.

3. Workshop

Ankommen, sich umschauen, innehalten, wahrnehmen   es gilt nicht zu suchen, sondern zu finden.  das gefundene inspiriert, die verschiedenen ideen treffen aufeinander;  finden sich gegenseitig.  ergänzen sich und verschmelzen.  Einfälle werden diskutiert,  kompromisse  gefunden usw. das gestalterische ein-und ausatmen in unterschiedlichen rhythmen,  je nach befindlichkeit.  ebenso ein wichtiger schritt ist, diesen „mut“ zu entwickeln, für sich selbst der beste „designer“ zu sein.    

KVR-Workshop NMS Gaspoltshofen

Die Schulbücherei wurde ausgemistet und mit den Schülerinnen und Schülern kurzerhand zu besonderen Türverkleidungen weiterverarbeitet. Drei Tage supergaudi mit Kindern, Jugendlichen & Erwachsenen. Das Ergebnis kann sich wie immer sehen lassen! 
Gerne wieder...

 



KVR-Workshop "Lustige Tierfiguren"

Im Zuge der Innviertler Workshop-Woche "Werkstart" (www.werkstart.co.at) gab es auch dieses Jahr wieder Beitrag von KVR. Unter dem Titel "Lustige Tierfiguren" und dem Prinzip "Gestalten nach vorgefundenen Materialien" haben wir im zweitätgigen Workshop die Fantasie der Kinder und der Eltern hoch leben lassen.

Krokofant oder Eledil?



10 Jahre Zeichnen-Malen-Formen

Zum 10. Jubiläum des alljährlichen Sommerworkshops "Zeichnen, Malen, Formen" haben wir in Meggenhofen ein scharfes Fest über die Bühne gebracht. 25 Kinder in Begleitung von einigen Erwachsenen haben gemeinsam mit unserem Sepp Pfeiffer der Kreativität freien Lauf gelassen und einzigartes geschaffen. Zur Überraschung kam der Bürgermeister Willfried Suchy mit einer großen Packung Eis vorbei! Gerne wieder...



Neue Mittelschule der Franziskanerinnen Wels - "In den Schuhen eines Anderen"

die ausgedienten Schuhe wurden von Schülern und Lehrern mitgebracht - Wir haben sie der Länge und der Breite nach zerschnitten und im freien Verbund verlegt - Anschließend wurden sie grundiert und mit Beize gefärbt, teilweise vergoldet.
Das so entstandene Doppelfries und ein Gemälde dazu zieren nun eine Sitzecke im 1. Stock des Schulgebäudes. In diesen 3 intensiven workshop-Tagen haben wir vieles über dreidimensionales Gestalten erfahren. Der Altstoff-Schuh im eigentlichen Sinn wurde so zum Ausdrucksmittel des Zitates von Franz von Assisi.



Landwirtschaftliche Fachschule Altmünster - schalldämmende Wangestaltung

Ausgehend von den Exposees der Messe Wels gestalten wir eine Wand im Internat der Schule - Viele alte Schulbücher finden eine neue Verwendung und einen besonderen Platz im Haus. Das gesamte Werk konnte in der Schule gefertigt werden, was die Schüler und Lehrer sicher stolz gemacht hat.

Hier sehen wir erstmals die Wechselwirkung: Besondere Wandgestaltung mit Zweitnutzen der Schalldämmung - oder der Schallschutz als Designelement in der modernen Innenarchitektur.
An zwei Abenden haben wir alle Bücher verlegen und beizen können. ...und eine show wars obendrein. Cool.



KVR-Workshop "24 Engel"

 

Im Sommer 2013 wurden 24 grosse Engelsfiguren gestaltet und aus Holzplatten gebaut. Diese Figuren waren insbesondere für die Betrachtung des Engels als interreligiöses Wesen sehr bedeutsam, Zudem wir erstmalig die Flüchtlige - alle aus Afghanistan - vom Volkshilfe-Haus Gallspach eigeladen haben bei uns mitzuwerken und -wirken.

 

Die Männer von GOA Gallspach und die "Buben von Afghanistan" hatten viel Spass daran, gemeinsam Schritt für Schritt die Engel von Entwurf bis zur fertigen Figur zu bauen. Die malerische Gestaltung übernahmen in gewohnt perfekter Manier die Kollegen von Assista Altenhof - Atelier H-Ruck.

Im Advent 2013 & 2014 wurden sie aufgestellt und zierten den Ortskern von Meggenhofen.

 



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Workshopkatalog 2013 - Mehr Licht
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KVR-Workshop "Mehr Licht"

Mehr Lich - Licht ist abstrakt - weil man es nicht angreifen kann!
Licht ist hell - gut gegen die Dunkelheit!
Licht ist Wärme - finster ist ja oft auch kalt!

Ein paar Aussagen in den Gesprächen, die ich mit den Kollegen führte. Ich mag ja auch den Schatten, der entsteht, wenn man mit dem Licht herum fummelt. Eigenschatten und Schlagschatten. Eigenarten in Form und Farbe, die schon fast wieder gegensätzlich werden. Durch Licht und Schatten verschieben sich Konturen und Flächen, zerren am greifbaren oder verzerren die Sicht darauf. Es ist ein schönes Spiel mit der Dimension des Sichtbaren und dem Unsichtbaren in uns selbst.

Ich wünsche mir oft, dass mir ein Licht aufgeht, dass sich die Nebel lichten - Und sich die Finsternis der Ignoranz erhellt.
Gehört ja alles zusammen. Licht und Schatten, Schwarz und Weiss!



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Workshopkatalog 2012 - Türen, Tore, Räume finden
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KVR-Workshop "Türen, Tore, Räume finden"

 

So eine Tür kann ja sehr viel: sich öffnen, sich schließen, trennen oder verbinden, je nach dem... Oder sie zeigt uns einen neuen Raum, oder das was sich dahinter verbirgt - macht uns neugierig, auf das Dahinterliegende. Ein neuer Raum ist gefunden, der noch kurz zuvor unsichtbar war. Sie versperren uns ja auch manchmal die Sicht auf das Andere, oder verbinden uns mit dem Neuen.

Es war ein spannender Vorgang, all diese Überlegungen im in den Sommerworkshops 2012 zum Anlass zu nehmen, diese Raum-trenner Raum-verbinder in einem neuen Licht zu sehen. Und auch der Spass hatte viel Raum bei unserer Betrachtung der Tür. Es war ein Superding und wir sind um die Erfahrung reicher, es getan zu haben. ....und wir werden es wieder tun!

 

2 schöne Zitate aus einer Workshop-Plauderei:

"Es wurde nicht nur mit vorgefundenen Materialien etwas Neues geschaffen, sondern mancher schaffte es auch in seinem Inneren neues "Material" vorzufinden."

"Etwas ganz Banalem einen neuen Sinn geben - quasi das Banale zu befreien von der Alltäglichkeit - das kann auch Türen im Inneren unseres Selbst öffnen!"



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Workshopkatalog 2011 - Gestalten mit vorgefundenen Materialien
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KVR-Workshop "Gestalten mit vorgefundenen Materialien"

Im Gründungsjahr haben wir den ersten Kreativworkshop unter dem Titel "Gestalten mit vorgefunden Materialien" abgehalten. Menschen aus den umliegenden Sozialeinrichtungen GOA Gallspach, ProMente Kehrbach und des Atelier H-Ruck waren begeistert bei der Sache! In diesem Jahr wurde der Grundstein für weitere erfolgreiche KunstVomRand-Jahre gelegt.

Der Workshop war eine ausgesprochen interessante Erfahrung. Schon im Vorfeld entstanden Ideen, die gemeinsame Ideenfindung ergab eine ganz spezielle Gruppendynamik die sich beim gemeinsamen Werken fortsetzte.

Wunderbar war, dass bei einigen Teilnehmern versteckte Fähigkeiten zum Vorschein kamen, sich einen Platz schaffen und sich befreien konnten.

„Kreativität setzt Lebenslust frei.“